Santiago 4

18.02.2018
Heute wanderte ich auf den Cerro San Cristóbal, immer der Radstrecke entlang. Hunderte Fahrräder erklommen den Berg. Später fuhr ich mit einer Seilbahn abwärts und besuchte den Zoo .
Als ich zurückkam der Schock, meine „gefundene“ Fahrradkiste stand entleert vor dem Haus, mein Fahrrad war herausgenommen. Der Besitzer hatte sich doch wieder eingefunden, niemand wusste, ob diese Kiste nur abgestellt war oder sich doch noch ein Besitzer meldet.
Nun muss ich mich morgen mit dem Taxi auf den Weg machen, bis ich eine Kiste finde.  Das ist nicht so erfreulich. Auf deutsch: Sch….. !
Wenn nicht, packe ich das Rad in Folie mit viel Band herum. Wie es dann allerdings ankommt?

… und noch ein paar Bilder aus dem Zoo in Hanglage:

 

Santiago 3

16. / 17.02.2018

Gestern ein etwas fauler Tag, Spaziergänge in der näheren Umgebung, zu einem riesigen Kaufhaus – eher Tempel – mit mehreren Stockwerken.
Interessanter für mich war ein dagegen unscheinbares Haus davor, darin ist ein Kneipe bzw. Jazzclub! Merke es dir, sagte ich mir.

Heute verpackte ich mein Rad in eine stehengelassene Fahrradkiste, die allerdings kleiner ist als meine für den Hinflug. So montierte ich neben den Pedalen, Lenkrad noch die Schutzbleche, Räder, Gepäckträger vorn ab. Habe ja nach Ankunft Zeit.
Danach verließ mich James, er fährt zu einem Bekannten in einem Vorort Santiagos, sein Rückflug ist am 20.02.
So werde ich nun noch einige Tage im Hostal ausharren.

Mittags spazierte ich wieder zu diesem Kaufhaus, nein zum Jazzclub und siehe da, heute Programm, Reservierung für 21.30 Uhr, die Band spielt ab 22:30 Uhr.

CLUB DE JAZZ DE SANTIAGO
und es spielt eine Band namens „Boris Ortiz Swingteto“.
Das wird, was ich schon gehört habe, sicher gut!
Heute wäre ja auch Programm im Schüttekeller, nun mache ich halt ein paar Fotos im Jazzclub von Santiago.

Ein tolles Konzert – 22:30 – 12:00 Uhr!

Videos:

Teil 1  /   Teil 2   /   Teil 3

 

 

 

 

 

Santiago – 2

15.02.2018 – Santiago
Heute marschierten wir durch die Innenstadt, ließen uns mit dem Taxi zum Plaza de Armas fahren. Nach vielen Jahren musste ich mich ja neu orientieren.  Fußgängerzonen,  La Moneda, Plaza de Armas und Metropolitan Cathedral. Einige Bilder geben davon einen kleinen Eindruck inmitten des geschäftigen Treibens.

Abends besuchten wir Rodrigo, den jüngeren Sohn meiner Nachbarn; er hatte mich mal in Deutschland aufgesucht.
Vielen Dank Rodrigo für den genüsslichen Abend!

Und wie kamen wir zurück? Ein Anruf, online, wenige Minuten später stand ein Wagen vor der Türe – 21 Stockwerke tiefer – und brachte uns ins Hostal.

Santiago – Tag 1

14.02.2018
Heute hatten ich Erfolg und konnte meinen Flug umbuchen, natürlich mit einer Nachzahlung verbunden. So werde ich am 21.02. fliegen und am 22.02. in Frankfurt ankommen.

Mein Gepäck habe ich zum Teil schon minimiert und Dinge weggegeben, die ich nicht mehr brauche.
Da wir zusammen nicht gebucht hatten mussten wir heute das Zimmer wechseln. Aber das klappt alles. Morgens stand für die Gäste ein Frühstück bereit!

Nun ein paar Eindrücke aus dem Hostal:

Tour 2 – Tag 17 – letzter Tourtag

13.02.2018 – Santiago

Die letzten beiden Tage bis zur Ankunft hatten wir hinsichtlich der Entfernung geteilt. So blieben uns am letzten Tag noch ca. 77 Kilometer zu fahren. Zunächst noch auf der Ruta 5, später ein kurzes aber gefährliches Stück ohne Randstreifen, da wir aber bald verließen und mit Navigation zu „Parron de Colores“ fuhren, eine sehr annehmliche Unterkunft in der Straße Pascual Barburizza 501 gelegen. Ein sehr angenehmer Stadtteil mit netten Wohnungen und in einiger Entfernung gute Restaurants / östlich des Zentrums von Santiago.
Dies ist nun das Ende meiner Reise, auch mein Reisebegleiter für einige Tage beendet hier seine Reise.
Doch eine letzte Reparatur blieb nicht aus – ein platter Reifen – neuer Schlauch.
Mein Kilometerzähler steht auf 4200 Kilometern mit   268 Stunden sitzend und tretend. Gesessen bin ich ja auch im Leihwagen, ~ 4500 Km.

Wir beschlossen unsere jeweiligen Reisen mit einem kurzen gemeinsamen Teil mit einem Guten Essen.

Gang 1 – 9 blieben mir in den letzten Tagen übrig (14 ist Gang 9). Schnell tretend erreicht ich so ca, 22 Stundenkilometer. Ein Rad hat Probleme und das nach 2016 + 2018 mit 8000 Kilometern. Da war ich mit meinen beiden Rädern aus der Schweiz besser dran! Aber dazu später mehr. Habe ja alles dokumentiert

Beabsichtigt ist ca, eine Woche zu bleiben und meinen Flug früher anzutreten, wenn möglich.

Tour 2 – Tag 16

12.02.2018 – San Francisco de Mostazal

Dort eine zunächst  ergebnislose Suche nach einer Unterkunft, wir waren schon einige Kilometer über den Ort hinausgefahren, kehrten wir zurück. Vor den „Bomberos“ (Feuerwehr) hielt James inne und klingelte am Portal der Feuerwehr, verschwand hinter der roten Türe. Nach wenigen Minuten ein Zeichen die Räder hereinzuschieben. Was war geschehen? James zweiter Beruf war die Feuerwehr in Australien. Wer ein aktives Mitglied der Bomberos der Welt ist darf wohl in anderen Ländern Unterkünfte nutzen. Ich war als Gast auch gern gesehen, drei Kontinente trafen sich bei den Feuerkämpfern.
Nach unserem ausgiebigen Abendessen um die Ecke gab es ein Treffen der Mannschaft anlässlich eines Strebefalles einer Familienangehörigen. Zwei Mannschaftswagen rückten aus. Auf dem Betonboden der Halle übte noch bei lauter Musik eine Zumbatruppe.  Wir zogen uns zurück in das Mannschaftsquartier.

 

Tour 2 – Tag 15

11.02.2018 – San Fernando
Nach dem wunderbaren Hotel (und trotzdem billig) zurück auf die Ruta 5, die „panamericana“. Gegen Mittag legte ich eine Pause ein an einem Stand, als plötzlich ein Hola ertönte.  Da war er wieder der James aus Australien, nun das dritte Mal.
Die Landschaft hatte sich verändert: Obstbäume, gepflegte Gärten und vor allem Wein in Sichtweite der Straße.
So fuhren wir gemeinsam – so schnell ich eben konnte – nach San Fernando. Wir übernachteten in einem Hostal.

Mautstation, Fahrräder zahlen nichts

Tour 2 – Tag 14

Die Pension in San Carlos

10.02.2018 – kurz vor Talca
Morgens suchte ich erst mal meine Fahrradhose, mein Fahrrad war durch andere sicherer verwahrt worden, nur das fand ich schnell.
Der Vermieter suchte schon mit. Sie fand sich sorgsam im Gepäck verstaut. Zurück zur Strecke und ich kam gut voran. Gegen Mittag passierte ich mehrere Übernachtungsmöglichkeiten, es war ja noch zu früh. Abends dann fand ich keine. Wie in Argentinien gewohnt fragte ich bei Restaurants nach, doch die Besitzer schüttelten nur den Kopf. Wo bin ich hingelangt. Eine Weingegend mit noblen Restaurants. Nein, hier  in Chile geht diese meine Tour mit Übernachtungen neben Gaststätten nicht mehr. Geht auch nicht in Affental!
Schließlich fand ich auf der Gegenrichtung ein „Turismo“-Hotel (Hosteria), nicht zu teuer und für mich nobel. Fahrrad passt auch noch in mein Zimmer, einen Schlüssel habe ich nicht – gehört irgendwie nicht zum Vertrag, das habe ich zumindest verstanden.

„Turismo“ Hotel
„Turismo“-Hotel

 

Tour 2 – Tag 13

09.02.2018 – San Carlos
Nach gutem Frühstück auf der Tankstelle setzte ich meinen Weg fort auf der Ruta 5.  Bei San Carlos fuhr ich in die Innenstadt und fand nach Anfragen auch bald eine Pension, besuchte die Innenstadt mit ihrem riesigen Plaza, an dem an einem Freitag Abend einiges geboten war. Der Hunger trieb mich in ein Restaurant und schon zum x-ten Mal bekam Fleisch, Tomaten, Käse in Dönerform – haben die nichts anderes – es stand einiges mehr auf der außen angebrachten Speisekarte. Nun gut, ich wurde satt. Natürlich eine Bier, ich bekam eine 1,2 Liter Flasche.
Nun sind es noch ca. 370 Kilometer bis Santiago.

Nun mal wieder ein verlassenes Gleis, nein einen Tag später hörte ich tatsächlich einen Zug. Der ganze Transport wird über LKW´s und Busse abgewickelt. Züge verkehren sehr selten.
Nur gut, dass dieser Kistentransporten schon an mir vorbei war.
… sehr ruhig und billig!

Tour 2 Tag 12

08.02.2018 – von Mulchen bis nach Salto de Laja
Immer der Ruta 5 entlang, später am Tage auf der Suche nach eine Übernachtungsmöglichkeit landete ich schließlich an einer Shell-Tankstelle. Hinter dieser werde ich mein Zelt aufbauen.