18. Fahrtag

Mittwoch 25.12.2019

An diesem Tage bin ich von Chiclayo bis nach Pascanguilla gefahren. Um aus der Stadt herauszufahren musste ich mich durchfragen um wieder die N1 zu erwischen. Eine breite und neue Straße erwartete mich. Nach einigen Kilometern begann in Fahrtrichtung rechts eine Dünenlandschaft, während auf der anderen Seite eine riesige Hasienda mit Avocados, Palmen und anderen Pflanzen zu sehen war. Dies zog sich Kilometer lang hin. Ich fragte auch mal am Straßenrand ein Pärchen nach den Pflanzen, sie konnten aber meine Frage nicht beantworten.
Nach einiger Zeit hielt ich an einer kleinen Tankstelle und kaufte zwei Getränke, es stellte sich heraus, dass die Bediensteten Flüchtlinge aus Venezuela waren. Mit einem hatte ich dann ein längeres Gespräch und er erzählte mir über seinen Fluchtweg und dass seine Frau wohl in Lima lebt. Auch die Mutter sei geflohen. Er freue sich zwar, dass er Arbeit gefunden hatte, doch ein Dauerzustand sei dies natürlich nicht. Zum Abschied schenkte er mir noch zwei Flaschen Wasser!

In Pascanguilla fand ich bei der dritten Nachfrage ein Hostal, direkt an der Panamerikana, aber ich habe mich so langsam an den Lärm gewöhnt oder bin einfach nur zu müde und schlafe schnell ein und gut.

Kilometer bis Lima
Gespräch mit Flüchtling aus Venezuela – nett und informativ für mich, für ihn mal ein Gesprächspartner
riesige Hasienda – Avocados

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