20. Fahrtag

Freitag, 27.12.2019

Wie immer kam ich früh los, ich stehe um 6 Uhr auf und brauche etwa eine Stunde bis zur Weiterfahrt. Es sei denn, ich finde noch im Ort Kaffee und irgendwelche Brötchen. So heute und es wurde 7:30 Uhr. So gegen 13:30 Uhr erreichte ich das Ziel, das ich mir gesetzt hatte – Trujillo, eine Großstadt und Ballungsraum von 1 Million Menschen. Ich fragte mich durch oder suchte mit dem Handy den „plaza de armas“. Dort fand ich teure Hotels vor, ein netter älterer Herr gab mir Auskunft über ein billigeres in eine Seitenstraße ganz in der Nähe – umgerechnet ~ 30 Euro.
Doch zurück zur Einfahrt in die Stadt. Hohes Verkehrsaufkommen, Hupen und andere elektronische Töne, Busse schneiden mir den Weg ab, da sie ja stets anhalten, wenn jemand die Hand hebt und mitgenommen werden möchte. Für mich kam noch hinzu, dass der Straßenrand einige Schlaglöcher aufwies, die ich natürlich umfahren muss. Aber ich kann mich durchsetzen. Ein allzunetter LKW-Fahrer fuhr einfach entgegenkommend auf meine Seite, ich stand fragend mit ausgebreiteten Armen vor ihm – die Dame neben ihm zeigte schon ein etwas erschrockenes Gesicht.
Nach meinem Einzug ins Hotel machte ich noch einen Spaziergang um den Platz und in die Seitenstraßen.
Nun, da ich gerade ja an diesem Block schreibe, ich höre keinen Verkehr, aber in der Nachbarschaft des Hotels ist ein Restaurant mit Tanz – und diese Cumbia-Musik ist laut.

Komme Lima näher
Innenhof Hotel Colonial
Plaza De Armas – mit Weihnachtsdekorationen und gut bewacht
… den kann ich verstehen

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