20. Tag

20. Tag 07.12.2017
Gute ruhige Nacht verbracht bis auf ein paar Vögel, die ein Nest schräg über mir hatten , musste ich mal husten, antworteten die Kettenhund.
Mit Rückenwind fuhr ich bis „Ströner“, dort bekam ich nach langer Suche Kaffee und Gebäck und ein nettes Gespräch mit dem Besitzer. Weiter die RN 3 bis „Carmen de Patagonia“ / „Viedema“. In Carmen suchte ich eine Bank, Visa klappte zuerst nicht, bei der dritten Bank – ein junger Mann zeigte sie mir – gelang es mit der normalen EC-Karte einen Betrag abzuheben. Schließlich erfuhr ich in einer Touristik-Information etwas über einen Zeltplatz ca. 20 Kilometer weiter. Die Dame der Info macht noch Fotos von mir – nicht alle Tage kommt ein verrückter, alter Deutscher vorbei, dachte ich mir.
Den Zeltplatz hatte ich nicht erreicht – auch nach Nachfrage bei einem Polizeiposten – ich erreichte eine etwas weniger moderne Tankstelle. Er hatte ein offenes Gebäude – und Bier – das war schließlich mein Schlafplatz. Mein Handy und meine Powerstation hatte ich in der Tankstelle eingesteckt, er käme so gegen 8 / 8:30 Uhr am nächsten Morgen. Mein Ladekabel am Fahrrad funktionierte nicht mehr, auch nach einem Reparaturversuch.
mein Fahrrad hat nun einen Namen „Mühle“, es klappert mit laufendem Tritt.

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