34. Tag

34. Tag, 21.12.2017
in der Pampa, 50 km nach San Julian
Morgens bekam ich von einem netten Bediensteten des Campingplatzes einen Kaffee. Gegen 8:30 Uhr kam ich los, schon am Ortsausgang folgte mir ein junger Hund ca. 10 Kilometer auch noch  an der Ruta 3 entlang. Er wollte wohl mit mir verreisen. Irgendwann sah ich ihn nicht mehr, ich wollte ja nicht, dass er überfahren wird, es wäre nicht die erste Hundeleiche, an der ich vorbeifuhr.
Und bald kam der böse Gegenwind. Nach 50 Kilometern machte ich Pause, die dauerte die ganze Nacht lang. Zuvor kam ein LKW  -beladen mit Butangas –  bei mir vorbei und hielt, stieg aus mit einer Wasserflasche in der Hand. Er hatte mich wohl gesehen, kehrte um und wir hielten ein Schwätzchen. So ziemlich in der eben befahrenen Gegend hatte ein chinesischer Radfahrer einen tödlichen Unfall. Diese Geschichte hörte ich nicht zu ersten Mal. Um so mehr passe ich natürlich auf, verlasse lieber einmal mehr die Straße!
In einem Graben entlang der Straße etwas windgeschützt baute ich mein Zelt auf. Aus der einen Richtung war ich wohl schon von Weitem sichtbar, immer wieder hupten Fahrzeuge, doch ich dämmerte schon ein.

Mit dem Herren in der Mitte unterhielt ich mich über die Lebensweisen in unseren Ländern. Er bot mir am nächsten Morgen Kaffee an! Gracias!
Der nette Wasserspender beim Umkehren!
In der Mulde war es etwas windgeschützter – Blick zurück nach Norden.

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