39. Fahrtag

Montag, 20.01.2020

Eine unbeabsichtigt kurze Strecke – auf dem Rad – sollte es werden. Nach 20 Kilometern flotter Fahrt auf der Hochebene wurde diese unterbrochen durch ein Tal. Abwärts und wieder aufwärts. Nach einer kurzen, aber starken Steigung überholte mich ein Geländewagen, hielt an und fragte mich direkt, ob ich nach Iquique mitgenommen werden möchte. Gut, da wollte ich ja hin, Rad verladen, Gepäck aufgeladen und weiter ging die Fahrt mit flottem Tempo. Vorbei an dem Ort, an dem ich eigentlich die Nacht verbringen wollte, denn die Gesamtstrecke war doch über 160 Kilometer bis Iquique.
So kam ich gegen Mittag in der Großstadt an und fuhr in Richtung Plaza / Innenstadt, fand dort auch gleich ein Hotel – 35 €. Ab hier werde ich die Uferstraße fahren bis Antofagasta.
Von weitem konnte ich einige Oficinas sehen, die ich eigentlich besuchen wollte. Oficinas waren die Städte und Minen für den Abbau von Salpeter, das weiße Gold – der zur Düngung und Herstellung von Sprengstoff benutzt wurde, bis die Herstellung 1920 synthetisch erfolgte. Wir besuchten einige in den Jahren 1991 und 92.

Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke
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Eindrücke Iquique

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