39. Tag

39. Tag, 26.12.2017
Am 2. Weihnachtsfeiertag, hier wird gearbeitet, hat sich nun doch eine Änderung und Lösung meines Weiterkommens ergeben.  Ich leihe mir einen Golf und packe das Fahrrad ins Auto. Das Auto kann ich an meinem Zielort Puerto Montt wieder abgegeben, in vier Wochen.
So werde ich meine Reiseroute wie geplant einhalten können, der Wind soll kräftig den Golf schütteln, aber mich nicht fast vom Fahrrad herunterblasen.
An bestimmten Orten werde ich Touren mit dem Fahrrad unternehmen, so habe ich es mal angedacht.
Diese Entscheidung ist einerseits bedauerlich, aber ich muss mich den Umständen anpassen, seit Tagen nun plagte mich dieser kräftige Wind und die fehlenden Versorgungsstationen, mit dem Auto sieht das alles ganz anders aus. Trotzdem sollte man den Tank immer voll halten! (alte Regel, die wir in Somalia stets befolgten)

Habe mit dieser Entscheidung und der gegebenen Möglichkeit der Ausleihe mir wieder etwas Unabhängigkeit zugestanden und es beruhigt mich ungemein.
Fahre gegen den Wind, die Beine werden schwer, du fährst zeitweise unter 10 km/h und sollst damit eine Strecke von 230 Kilometern bewältigen. Man darf rechnen.

In der Sonne liegen und dösen – windgeschützt! Das mach ich heute auch. Aber wo?

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