40 Tag

40. Tag 27.12.2017
Ushuaia
gegen 9 Uhr losgefahren, gleich vor der ersten Polizeikontrolle stand ein jungen Paar mit Rucksäcken, leider konnte ich zwei nicht mitnehmen.
An diesem Tage war es recht windstill, ich dachte mir schon, ich hätte auch mit dem Rad diese Strecke bewältigen können, nun saß aber im Auto. Die Strecke wunderschön, Schiff auf Terra Del Fuego, Richtung San Sebastian Steinstraße. Zweifache Kontrolle, zweifacher Grenzübergang im Laufe des Tages -Argentinien – Chile und wieder Argentinien, das bedeutete, aussteigen, sich anmelden, verschiedene Schalter durchlaufen. Letztlich aber erträglich.
Bei Rio Grande nahm ich einen 25 Jährigen mit, Iwan, der aus Ushuaia stammt. Er konnte mir viel über den anstehenden Wechsel der Natur mitteilen. Wir verließen ja die trockene Pampa mit ihrem Grasland, Schafen und Guanakos und zunehmend tauchten zunächst Bäume mit viel Flechtenbewuchs auf – Feuchtigkeit – näher Ushuaia nahm der Flechtenbewuchs ab, die Straße war von Wald umgeben.
Iwan zeigte mir noch die Strandpromenade von Ushuaia mit alten Schiffen und drei Kreuzfahrtschiffen, jede Menge an Touristen.
Erst gegen 24. Uhr kam ich an einen öffentlichen Zeltplatz, man konnte dort sein Zelt aufstellen, sonst gab es weder Toilette noch Wasser.
Dieser Platz liegt an einem Ausflugsziel, „Tren Fin del Mundo“  oder der südlichste Zug der Welt. Er fuhr 7 Kilometer in den Nationalpark Terra del Fuego, am „Bahnhof“ gab es auch morgens Kaffee und eine Toilette.

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