5.Tag

5. Tag, 22.11.17
Ein aufregender Tag
Bei schönstem Wetter fuhr ich los bis Colonia de Sacramento, dort zunächst zum Hafen um die Zeiten zu erfahren und Ticketkauf. Noch Zeit die Stadt zu durchfahren und argentinische Pesos zu erwerben. Das war gut so! Zurück am Hafen sah das Servicepersonal es nicht gern, dass ich mein Fahrrad in der Wartehall abstellte. Also außerhalb parken und bummeln. So erfragte ich so nach und nach den Ablauf des Eincheckens. Schließlich hatte ich das auch kapiert und konnte als Fahrzeugführer vorzeitig mein Fahrrad auf die Fähre bringen. Um 16 Uhr sollte es losgehen, es wurde 1630 Uhr. Gegen 17:30 Uhr erreichen wir Buenos Aires. Der Zoll wollte erst mal meinen Kaufbeleg des Fahrrads sehen, hatte ich dabei! Und los ging es durch das Verkehrschaos. Im Prinzip befand ich mich auf einer Art Autobahn, der Verkehr rollte an mir vorbei, bei Staus ich an ihm. Irgendwann hielt ein Straßenbaufahrzeug neben mir an und der Fahrer überzeugte mich eine Wegstrecke mitzunehmen. Er gab mir auch eine Streckenbeschreibung mit – auf keinen Fall nach Quilmes – sei zu gefährlich, nicht nur der Verkehr. Ich solle außerhalb eine Unterkunft finden und am nächsten Morgen weiterfahren. Gefunden habe ich nichts, die Polizei gefragt, schließlich einen Mann überzeugt, er wüsste wo er mich hingeleiten könnte. Also mit flottem Tempo, es war schon dunkel geworden, folgte ich ihm lange Zeit, doch dann hatte ich ihn verloren. Ein Pizzaverkäufer gab mir einen Hinweis auf ein Hotel. Schließlich am Hotel angekommen war das Hotel ein Hotel für „Paare“- wohl ein Stundenhotel – nur wnige Stunden wollte ich ja nicht verbringen. Gegenüber befand sich eine Shell-Tankstelle, dort durfte ich die Nacht verbringen, mehr oder weniger sitzend.

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