54. Tag

54. Tag, 10.01.2018
Fahrt nach Puerto Montt
Von Barilodge führte der Weg an wunderbaren Gewässern vorbei zu dem Grenzübergang nach Chile, es wird wohl mein letzter sein bis zur Heimreise am 16.03. – aber man weiß ja nie?
Übergang Argentinien ging reibungslos, Grenze zu Chile, Papiere recht schnell, doch dann durften die Touristen ihre Taschen ausladen, auf ein Band legen und die Beamte wühlten auch in meiner Dreckwäsche. Mehrmals die Frage nach Obst, Trockenobst, Fleischwaren, Käse, Holz und all das, was ich nicht verstanden hatte und da es zwei Beamte waren, wurden die Fragen auch mehrmals gestellt.  Das ist zwar etwas lästig, aber man kann das auch verstehen.
Nun endlich in Chile und auf zu meinem früheren Arbeits-und Wohnort Puerto Montt. Auf guter Straße ging es flott voran bis ich bei Osorno auf die Panamericana stieß, diese ist zur Autobahn zweispurig ausgebaut, Autobahnschilder – die wir kennen – weisen die Straße als Autobahn aus, doch Fahrräder fahren am Straßenrand, Fußgänger überqueren die Straßen und Leitplanken, für einzelne Abschnitte sind Gebühren zu entrichten.
Ich erreichte Puerto Montt, konnte mich aber kaum an die Einfahrt in die Stadt erinnern, so hatte sie sich verändert und soll nun ca. 300 000 Einwohner haben. Den Stadtteil Mirasol konnte ich noch finden und auch mein ehemaliges Haus. Aussteigen, Fotos machen und die neue Adresse meiner ehemaligen Nachbarn herausfinden. Da kam aus der Nachbartüre eine ältere Dame heraus, die ich ansprach. Es stellte sich heraus, es war die Mutter unserer Nachbarin Theresa, wir hatten sie vor 26 Jahren in Santiago besucht. Sie stieg bei mir ein und gemeinsam zum Haus meiner Nachbarn unweit des alten Hauses – und da sitze ich nun und werde einige Zeit dort verbringen, von hier aus einiges unternehmen. Das Zimmer für mich war vorbereitet.

Grenze
Unser Häuschen mit Einfahrt

 

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