7. Reisetag

Freitag, 13.12.2019
Nach erfolgreicher Reparatur – kurz nach 6 Uhr stand ich auf – setzte ich meinen Weg fort. In Milagro, wo ich am Vortage eintreffen wollte, suchte ich ein Fahrradgeschäft auf, was nicht ganz so einfach war, kaufte ein, kaufte kleine Dollarscheine, die großen wechselt jeder sehr ungern, wenn überhaupt. So ließ ich auch meinen neuen aber kaputten Schlauch vulkanisieren – für einen Dollar.
Nun suchte ich wieder die „E25 Sur“, da hatte ich mich heftig verfahren und immer wieder bei Nachfragen unterschiedlichste Antworten erhalten. Letztlich mit dem Navi des Handys gelang es mir. In „Virgen de Fatima“ sitze ich nun in einem Hotel für 15 $ und schreibe Texte. Aus der Toilette, das auch über ein Fenster verfügt, verfolgen mich die Radioklänge Ecuadors, sie sind überall zu hören, vor jedem Geschäft, auch wenn das nächste nur drei Meter nebenan liegt.
Manchmal wippe ich rhythmisch auf dem Fahrrad sitzend mit.
Heute sprach mich ein Ecuadoreaner auf englisch – besser amerikanisch an, kaufte mir drei Muffins, wir tauschten uns aus und weg war er wieder.
Es sprechen mich sehr viele Leute an – gerne gehe ich darauf ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.