2. Fahrtag, 08.12.19

Fahrtag 2:

Um 5 Uhr morgens bimmelte mein Handy. Wer das wohl sein mag? Rüdiger auf der anderen Seite, bei ihm war´s 6 Stunden später.
Um sieben Frühstück, auf „marmalade“ musste ich verzichten, die haben sie hier nicht. Die Leute hier essen morgens auch Reis, Eier, Hühnchen zum Frühstück. Für mich gab´s dann Schinken auf´s Brot.
Um 8 Uhr saß ich auf dem Rad in mehr oder weniger nassen Sachen,, trockenes Wetter, fast stets bergab, da trocknet alles schnell.
Wie zuvor geplant erreichte ich Santo Domingo De Colores, mietete mich aber in einem Hotel ein in Erwarten des nachmittäglichen Regens. Es blieb trocken. Nach Ankunft Klamottenwechsel und Spaziergang in die Stadt. Sehr geschäftig – Sonntag – und vor den Läden die  „Bauchläden“ – Straßenverkäufer. Kaffee trinken und etwas Süßes dazu.
Auf dem Rückweg hat es dann einer versucht mit einem schnellen Griff fasste er mir von hinten in die linke Hosentasche. Was hat er erwischt? Mein dreckiges Taschentuch. Nach einem Schrei von mir ließ er es fallen und rannte davon. Mein Taschentuch habe ich wieder. Natürlich bin ich als Tourist erkennen, da muss ich schon aufpassen. Also in Zukunft alles in die Hose rein – werde ja bald etwas abgenommen haben.

giftig oder nicht?

1. Fahrtag, Samstag, 07.12.19

Fahrtag 1

Noch ein  Abschiedsbild während ich auf den Transport wartete. Ich ließ mich südlich vor die Stadt fahren. Tambillo war dann mein eigentlicher Strampelstart. Kaum einige Minuten gefahren merkte ich, dass der Lenker wackelte, also nachschrauben und auch noch etwas Luft tanken. Bald ging es bergauf, ca. 400 Höhenmeter hatte ich zu bewältigen und mein höchster Punkt war auf 3167 Metern. Das hatte ich noch auf keiner meiner Touren erlebt. Die Luft wurde knapp, die Beine schwer. Doch mit häufigen kurzen Standpausen klappte das. Es ging auch schon wieder bergab, aber im Neben und Regen mit viele Verkehr neben mir.
So erreichte ich eine kleine Ortschaft namens Tandapi, dort fant ich eine Hostal / Restaurant. Es war so ziemlich alles nass, es regnete die ganze Nacht. 

Quito, Umgebung des Hotels

Donnerstag, 05.12.19
Noch ein paar Eindrücke aus meiner Umgebung hier in Quito:

Historiker
Historiker
historisches Archiv

Anreise und Ankunft

Reisetag und Ankunft
Unglaublich, aber wahr!. Alles hatte funktioniert. Flug und Transport klappten einwandfrei. Alle Gepäckstücke kamen an, der Abholdienst stand bereit.
In Frankfurt wurde ich schon mit Namen angesprochen bei dem check-in, die Dame sah meine große Kiste, diese war mitsamt dem Fahrrad ja angemeldet. Ich zahlte – billiger als vor zwei Jahren – und alles ging seinen Weg.
Bei der Landung in Madrid sah ich noch vor dem Verlassen der Maschine, wie meine Kiste – unverkennbar – aufgeladen und auf ihr weitere Gepäckstücke gestapelt wurden. „Meine Speichen!? Werden sie dieses Gewicht überstehen?
In Madrid musste ich ´ne halbe Stunde zum Terminal 1 gehen, Massen an Leuten, die wohl auch auf dem Weg nach Südamerika waren.
Hier in Quito lief alles bestens, überall Bedienstete, die ich fragen konnte.
Auch meine zwei Gepäckstücke waren schnell ausgeladen und ich konnte mit einem Gepäckwagen das Gebäude verlassen. Kaum durch den Zoll sah ich auch schon eine Dame mit einen Plakat.
Nun die letzte Fahrt zu meiner Unterkunft „Fitatelia“, die ich zuvor gebucht hatte. Ganz in der Nähe – kurzer Fußweg – fand ich auch den Outdoor-Laden Cotopaxi und ich erstand meinen Gaskocher.
Auf dem Weg dahin fiel mir die hohe Polizeipräsenz auf – das wir wohl Gründe haben.
Nach einer Pause im Hotel montierte ich auch gleich das Fahrrad wieder zusammen. Das Paket war geöffnet worden, aber es befand sich ja nur mein Fahrrad – ohne Schäden – und Einzelteile darin – und ein Schreiben der Kontrollbehörde. Kurz vor dem Abflug fragte mich noch die Dame des Check-Ins, ob ich auch kein e-bike eingepackt hätte. Na ja!
Den Abend verbrachte ich in einer Kneipe um die Ecke – musste dort mal wieder Rede und Antwort stehen.
Bin auf Tour!

Fahrradtour Beginn Dezember 2019

Ecuador / Peru / Chile
Mögliche Streckenplanungen in Bildern

Bühl, 04.11.19
Nun, ich stecke mitten in den Vorbereitungen.
Am 4. Dezember werde ich  – hoffentlich mit all dem Gepäck – in Quito/Ecuador angekommen sein.
Überlegungen, wie komme ich vom Flughafen in die Innenstadt, Transport oder Zusammenbau des Fahrrads und anschließende Fahrt – bergauf –  ca. 30 Kilometer.
Eine Unterkunft für die ersten drei Tage werde ich von hier aus buchen.

Doch zunächst ordne ich all meine Gepäckstücke mit den Inhalten und breite sie zur Kontrolle aus. So behalte ich den Überblick (Checkliste!).
Die Fahrradkiste steht noch von der letzten Flugreise bereit.

Mögliche Streckenplanungen habe ich hier im Überblick eingestellt. Tagesstrecken habe ich für mich auf Handy gespeichert. Es sieht so aus, als hätte ich ausreichende Versorgungsmöglichkeiten durch die Atacama, der trockensten Wüste der Welt – Überraschungen wird es geben!
Wind und Hitze werde ich wieder trotzen müssen – mehr oder weniger.
Quito werde ich besuchen, mit dem Fahrrad eine Stadtrundfahrt absolvieren, Gaskocher besorgen und erste Einkäufe für die Tour erledigen.