Tour 2 – Tag 13

09.02.2018 – San Carlos
Nach gutem Frühstück auf der Tankstelle setzte ich meinen Weg fort auf der Ruta 5.  Bei San Carlos fuhr ich in die Innenstadt und fand nach Anfragen auch bald eine Pension, besuchte die Innenstadt mit ihrem riesigen Plaza, an dem an einem Freitag Abend einiges geboten war. Der Hunger trieb mich in ein Restaurant und schon zum x-ten Mal bekam Fleisch, Tomaten, Käse in Dönerform – haben die nichts anderes – es stand einiges mehr auf der außen angebrachten Speisekarte. Nun gut, ich wurde satt. Natürlich eine Bier, ich bekam eine 1,2 Liter Flasche.
Nun sind es noch ca. 370 Kilometer bis Santiago.

Nun mal wieder ein verlassenes Gleis, nein einen Tag später hörte ich tatsächlich einen Zug. Der ganze Transport wird über LKW´s und Busse abgewickelt. Züge verkehren sehr selten.
Nur gut, dass dieser Kistentransporten schon an mir vorbei war.
… sehr ruhig und billig!

Tour 2 Tag 12

08.02.2018 – von Mulchen bis nach Salto de Laja
Immer der Ruta 5 entlang, später am Tage auf der Suche nach eine Übernachtungsmöglichkeit landete ich schließlich an einer Shell-Tankstelle. Hinter dieser werde ich mein Zelt aufbauen.

Tour 2 – Tag 11

07.02.2018 – Mulchen
Heute trennten sich wieder unsere Wege, James wollte ja in eine andere Richtung fahren, ich musste ja erst irgendwie zu einer Werkstatt kommen. So fragte ich beim Frühstück den Besitzer, ob er für mich einen Transport organisieren könne, er machte dies selbst, bzw. seine Frau fuhr mich die 30 Kilometer bis Angol.
Tollte Leute, sehr hilfsbereit.
Dort wartete ich zunächst vor einer „bicicletteria“ – vergeblich, der gegenüber praktizierende Tierarzt wusste, dass dieser an diesem Tage nicht arbeitet. Doch 2 Blocks weiter gab es ein weiteres Geschäft.
Sie konnte die Reparatur so durchführen, dass ich mit den ersten neun Gängen nun fahren kann. (Nicht schneller als 20 km/h auf ebener Strecke) Immerhin, vielen Dank diesen Leuten, die zunächst erst es gar nicht versuchen wollten.

 

Tour 2 – Tag 10

06.02.2018-Los Sauces
Zunächst begann alles wie sonst, ich fuhr los (wir) und merkte nach einiger Zeit, dass das Wechseln der Gänge schwerer wurde. Ich schob das zunächst auf meine feuchten Hände, es war heiß. Irgendwann sah ich Drähte aus dem Schaltgriff ragen. Wir öffneten die Abdeckung, Kabel waren angerissen. Auch die Kappe an der Getriebeschaltung nahmen wir ab, auch hier zerfranste Kabel. Ein modernes und teures Rad, nach ca. 7000 gefahrenen Kilometern 2016 + 18. Noch nie benötigte ich die Hilfe von Mechanikern auf meinen Touren. Nun war ich mit meinem Latein am Ende! In Los Sauces suchten wir eine Kfz-Werkstatt auf, sie konnte den Schaden auch nicht richten, immerhin hatte James ein  Ersatzkabel dabei. Wir übernachteten in eine Hosteria, wunderbar, gutes Essen und nun erst recht ein paar Bier mehr.
Mit dem Rad konnte ich nun nur noch mit dem 1 Gang (von 18) fahren, also unmöglich weiterzufahren.
Werkstattbesuch – für Fahrräder – war unbedingt notwendig!

Tour 2 – Tag 9

05.02.2018 – Galvarino

Morgens sind wir erst spät aus dem Hotel gekommen und zuerst zu einem Fahrradgeschäft gefahren. Schläuche und Reparatursets kaufte ich, nach den Problemen vom Vortage.
Der Weg zum Teil sehr steil ansteigend sind wir die S 10 bis Galvarino gefahren. Unser Zeltplatz, das Ufer eines Flusses.
James, mein Begleiter, stammt ursprünglich aus Argentinien, wohnt aber seit vielen Jahren in Australien und besucht seine Bekannten und Freunde. Nachts bekamen wir noch Besuch von drei wilden Fahrradfahrern – „downhill“ Begeisterte, nette Kerle, die zunächst über meine Zeltschnur kurvten.

 

Tour 2 – Tag 8

04.02.2018 – Temuca
Tag der Reparaturen.
So schön wie der Tag in dem Hostel begann verlief er im weiteren Verlauf nicht. Nach kaum zwei Stunden die erste Panne mit mehreren Versuchen einen Schlauch abzudichten, doch den Kleber, den ich gekauft hatte war wohl nicht der richtige. So hielt die Luft nicht und nach weiterer Strecke Wechsel des Schlauches – der hatte aber ein Autoventil, im Durchmesser dicker als die vorgesehene Öffnung meiner Felge, als Loch vergrößern mit einem Schraubenzieher.
Morgen Ersatzteile in Temuco kaufen.
Dort sind wir – den schon einmal gesehenen Radfahrer – und ich auch tatsächlich dann angekommen.
Bilder gab´s keine – keine Zeit.

Tour 2 – Tag 7

03.02.18 – an der Ruta 5

Nach der schlaflosen Nacht fuhr ich zurück nach José  de Manquine, auf die Ruta 5 in Richtung Temuco. Schöne Strecke, machte Halt auf einem Platz namens „Hosteria Anika“, konnte dort mein Zelt aufbauen, Essen gab es auch und preiswert. Ein Paradies nach dem gestrigen Abend.

Tour 2 – 6. Tag

02.02.2018 – Mehuin

Fahrt an den offenen Pazifik. Einen Teil der Strecke am Meer entlang, aber sehr bergig und zum Teil sehr steil. Zurück auf einen Zeltplatz in Menhuin, vor dem mich zuvor schon ein Fahrradfahrer gewarnt hatte. Nicht nur der Preis ist hoch, es fallen auch bei jedem Toilettengang Gebühren an – einmalig in meiner Zeltplatzerfahrung. Die Nacht war zudem unglaublich laut. Einen Platz, den man meiden sollte!
Letztlich war ich froh, diesen Platz wieder zu verlassen, nicht die Gegend.

Tour 2 – 5. Tag

01.02.2018 – vor San José de Manquina
Vom Camping vor Valdivia bis Valdivia gefahren, durch die Stadt, Hafen und in Richtung Niebla. Straße viel befahren und etwas eng, so kehrte ich um und fuhr bis kurz vor San José de Manquina. Bislang war dieser Tag der heißeste und ich übernachtete in einer Hospedaje.

 

Tour 2 – 4. Tag

31.01.2018 – Auf dem Weg nach Valdivia

Weiter ging es auf der „panamericana“ bis zum Abzweig Vadivia.
Mit leichtem Rückenwind kam ich gut voran, auch über einen kleinen Pass. Ja, es wir nun wieder bergiger entlang der Küste zum Pazifik.

Schön, ein kurzer Abschnitt eines Fahrradweges, endete allerdings an einer Mauer.
Mein Arbeitsplatz heute, wer weiß wann mir wieder die Gelegenheit geboten wird.