53. Tag

53. Tag, 09.01.2018
Fahrt nach Barilodge

Schon sehr früh musste ich mich von Daniela verabschieden, denn sie wurde schon um 6 Uhr von einem Kollegen abgeholt und die beiden fuhren nach Santa Cruz, wo  Danila zur Zeit arbeitet – im Zusammenhang mit der Katastrophe des Bergrutsches, der viele Menschen das Leben kostete
Gegen 9 Uhr brach ich auf, ich hatte mich entschieden, wieder die Strecke zurück nach Argentinien zu fahren und nicht in Richtung Carretera Austral.
Es folgten wieder die Grenzkontrollen, erst das Verlassen Chiles mit Stempel im Pass, später kam ich an die Grenzkontrolle Argentiniens mit der erneuten Einreise, doch die letztere wäre fast unmöglich gewesen; an jeder Kontrolle muss ich ja die Fahrzeugpapiere vorlegen, doch wo war das Papier  mit den vielen Ein-und Ausreisestempeln, ich hatte es nicht finden können, rannte nochmals zurück zum Auto, suchte, doch ich fand nichts. Zurück zur Kontrolle erklärte ich dem Beamten, dass ich mein Fahrzeugpapier nicht finden könne. Er  verstand, griff unter seine Theke und hielt zu meiner größten Erleichterung mein Papier in der Hand. Ich hatte es bei der Einreise liegen gelassen. Puh!  Hätte ich einen anderen Grenzübergang gewählt, was dann?
Erleichtert passierte ich auch die Einreise in Argentinien. Nun zähle ich stets auf drei, Fahrzeugkarte, Stempelpapier, Pass!

Schöne Fahrt bis Barilodge und übernachtete dort auf einem Campingplatz, musste allerdings für zwei Personen bezahlen, Alleinreisende gibt es wohl nicht.

 

 

 

52. Tag

52. Tag, 08.01.2018

Futaleufu,
der Tag ist noch nicht zu Ende.
Eindrücke aus der 2000 Einwohner-Stadt. Jeder kennt jeden. „Kennen Sie Daniela?“ „Ja, sie ist einer meiner besten Freundinnen!“

 

Hotel und Restaurant
typisches Straßenbild
rechts (Osten) geht’s zurück nach Argentinien, da werde ich morgen nach Barilodge fahren. Links nach Chaiten
Im Hintergrund eine Araukarie
Plaza
„Mödinger“ Fleischwaren, diese Familie habe ich vor 25 Jahren kennengelernt – sie sind in ganz Chile vertreten.

Noch ein Rundgang durch den Ort bei heißem Wetter, das kommt hier eher seltener vor.

 

Abschiedsessen mit Daniela, Freund und Tochter

51. Tag

51. Tag, 07.01.2018

Langes Ausschlafen, für mich ungewohnt, Frühstück und wir brachen auf und fuhren gemeinsam zu einem Haus auf dem Campo, das Daniela bauen ließ und sich noch im Bau befindet. Ein wunderbarer Ort, entlang des Flusses Espolon, ca. 4 Kilometer vom Zentrum Futaleufu entfernt. Dort verbrachten wir den Tag in Stille, Kinder badeten, wir aßen Pizza und Kuchen, hörten viele Vögel und einige Wasserfälle rauschen.
Abend folgte ihr Bekannter und – wie kann es anders sein- es wurde gegrillt!
Mit Danila sprach ich Spanisch, aber sie hat durchaus noch gute Deutschkenntnisse.  Im Laufe ihres Studium behielt sie Kontakt zu deutsch sprechenden Chilenen und Chileninnen.

 

50. Tag

50. Tag, 06.01.2018

Fahrt von Esquel bis Futaleufu, oder wie man einen Weg findet von Argentinien bis Chile

Nach Übernachtung in einem wunderbaren Hotel in Esquel ( nach zwei Zeltübernachtungen) (Hotel SurSur – superf freundlich – sauber, funktionierte allles!) fuhr ich in Richtung Trevelin. Dieser Ort war für mich nicht leicht zu finden, einige Irrfahrten, nach Nachfragen und Umkehren, nach einem unfreiwilligen Besuch in dem Allerce-Park, fand ich schließlich diesen Ort.
„Geht es hier nach Chile? Ja, dort wohnen freundliche Leute“, war eine Antwort. Ein Schild „Chile“ gab es nicht, irgendwann, zu meiner Erleichterung“  ein Schild nach „Furtaleufu“. Nach der schlechten Straße kam ich endlich an die erste Grenzkontrolle von Argentinien, es folgte die gut Straße schließlich bis Grenzkontrolle Chile. Stets drei Kontrollen sind zu durchlaufen, Fahrzeug, Passkontrolle und Aduana (Zollkontrolle), schließlich wird noch der Wagen besichtigt und natürlich der Inhalt. Aber das geht in Ordnung. Die Länder schützen sich vor illegalen Einfuhren und vor allem auch Obst-Fleischwaren-Käse-Kontrollen zum Schutze vor Krankheiten (TBC, Brucelose …)

Auf guter Straße fand ich Futaleufu, einem Ort, der gerne von Touristen besucht wird (Wandern, Wassersport).
Ich wollte Daniela besuchen, einer ehemaligen Schülerin aus Puerto Montt, die uns auch drei Monate in Deutschland besucht hatte (Intercambio). Kontakt hatte ich zu ihrem Bruder Alejandro, zu ihre schon lange keinen Kontakt mehr. Ich hatte ein Foto ihres Hauses per Internet gefunden (Es gab da mal einen Film über Familien in Chile und wie sie ihre Kinder bekommen, wie sie Leben, was sie arbeiten …). Aus diesem Film hatte ich das Foto des Hauses herauskopiert, ein weiteres Foto fand ich in „streetview“. So wusste ich also wo  sie wohnt. Nach einiger Zeit der Suche fand ich das Haus, außerhalb des Ortes. Niemand da, ich hinterließ eine Notiz und kam eine Stunde später zurück. Ein Mann kam auf mich zu, Hoftor war geöffnet, es stellte sich heraus, es war der Ex-Gefährte und Vater der Tochter von Daniela. Er erklärte mir anschaulich, wo sie nun im Zentrum der Stadt wohnt. Also machte ich mich weiter auf die Suche.
Natürlich hatte ich zuvor Daniela kontaktiert. Sie ist Tierärztin und arbeitet dieser Tage in einem staatlichen Programm an der Unglücksstelle bei Santa Lucia, dort sind bei einem Bergrutsch viele Menschen tödlich verunglückt,  achtzehn bislang gefunden worden, Auch die Straße „Carretera Austral“ ist auf mehrere Kilometer gesperrt.

Nun , da sind natürlich Geschichten auf einer Reise, auf die man nicht so gerne stößt.
Haus im Zentrum gefunden, ein Freund empfing mich – mit ein paar Bier (ich hätte auch Mate trinken können).

Gegen 20 Uhr traf Daniela ein,, was für ein herzliches  Wiedersehen Bach 25 Jahren! So wurde es spät am Abend, sie hatte am nächsten Tag frei!

 

 

49. Tag

49.Tag, 05.01.2018

Fahrt bis Esquel
Nach der Hälfte der Fahrt verließ mich mein Mitfahrer, er wollte in eine andere Richtung. Ich selbst habe meine Tour auch etwas abgeändert, da es Santa Lucia an der Carretera Austral im Dezember einen Bergrutsch gegeben hat, Tote zu beklagen sind und die Strecke auf mehrere Kilometer wohl gesperrt ist. Da ich ja eine  ehemalige Schülerin, die auch drei Monate bei uns in Deutschland verbrachte, in Futaleufu besuchen möchte und der Weg dorthin eben an der Unglücksstelle vorbeiführt, bin ich die Ruta 40 weiter nordwärts gefahren und nach Esquel abgebogen. Dieser Werg führt mich morgen über den Pass direkt in den Ort. Es klappt, konnte Daniela erreichen.

 

 

 

48. Tag

Ist das die Mama oder die Kindergarten „Tante“?

48. Tag, 04.01.2018
Bajo Caracoles
Wir, der Tramper Rodrigo und ich, sind bis, wie kann es anders sein, zu einer Tankstelle mit Restaurant gefahren. Übernachtet im Zelt auf einen freien Zeltplatz, Platz und Wasserhahn wurde geboten aber man konnte morgens die Toilette im Restaurant benutzen.

 

 

47. Tag

47. Tag 03.01.2018

Fahrt Von Puerto Natales bis El Chalten, einem Ort der Wanderer, viele Touristen aus allen Ländern waren hier vertreten, auf dem Zeltplatz und in der Stadt. Der Zeltplatz war vorzüglich, etwas teurer, aber sauber und mit einer Küche versehen.
Einen windgeschützten Platz zu finden war schwierig, doch der Wagen diente als Windschutz.

Blick auf El Chalten – Ort der Wanderer / Bergsteiger

46. Tag

46. Tag, 02.01.2018

Fahrt Torres Del Paine

Eine schöne Fahrt in den Nationalpark, zunächst schien das Wetter wenig erfreulich, doch das änderte sich, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.
Viele Lagunen, Bergspitzen – die drei Torres, so gut hatte ich sie vor 25 Jahren nicht  sehen können.
Natürlich sind Teile des Weges beschwerlich und rüttelten das Auto durch.
Beim Öffnen meiner Fahrertüre knackte es erbärmlich – Reparatur, eine Schraube war locker.
Im Internet gibt e gute Karten des Naturschutzgebietes.
Wegstrecke: Ruta 9 // Y 200 //   Y180

Ich habe sehr viel fotografiert, hier ein kleiner Teil der Bilder:

Nach 2800 Kilometern mit dem Fahrrad bin ich nun schon wieder fast 2000 Kilometer mit dem Auto gefahren. Ich muss zugeben, mit dem Auto geht es schneller,  ich nehme wieder an Gewicht zu, schwitze weniger, friere weniger, die Nase lauft nicht ständig – aber  – es gibt für mich weniger spannende Geschichten rund um die Tour.
So werde ich sicher bis Puerto Montt motorisiert fahren, schon jetzt freue ich mich ab dort wieder auf meiner „Mühle“ zu sitzen und zu strampeln.
Vor allem schmerzt es, wenn ich Radfahrer mit Gepäck sehe, wobei ich natürlich nicht wissen  kann woher Aber ich bin nicht allen, ich hörte von drei  Italienern, die es schafften alle drei Räder in einem Bus unterzubringen und weiter gen Süden zu fahren.

 

45. Tag

Gutes Neues!

45. Tag, 01.01.2018
Puerto Natales
Fahrt nach Puerto Natales, für 2 Nächte Hosteria gebucht. Bei der Ankunft nicht gerade schönes Wetter. Auf einem Steg zum Wasser fragte ich zwei Deutsche nach Fährschiffen. Auch sie konnten nichts finden, an diesem Tage war eben Feiertag. Ich verbrachte mit ihnen einen netten Nachmittag in einem Restaurant. Das Wetter war warm und wenig Wind. Zuvor soll es hier ziemlich gestürmt haben.

Punta Arenas
Auf der Fahrt
Flechten – Feuchtigkeit – ebenso gesehen auf dem Weg vor Ushuaia
Puerto Natales

Vater und Sohn aus München – Liebe Grüße!

44. Tag

44. Tag, 31.12.2017
Fahrt Fuerte Bulnes entlang der Magellanstraße

Besuch einer Wehranlage aus alter Zeit, die natürlich im Laufe des letzten Jahrhunderts renoviert wurde. Vor fast 26 Jahren hat man das Fort ohne Eintritt besuchen können, heute ist das recht teuer – 19 Euro. Dann hatte ich noch einen Herren falsch verstanden und lief 2 Kilometer zum Fort, dort sah ich dann die Autos stehen, zurück nahm mich eine chilenische Familie mit.

Araukarie
Schmarotzer, gibt es übrall
Eingang Fuerte Bulnes

Lupinen – jede Menge entlang des Weges
Von einem Mirador geshen – Blick auf Punta Arenas, habe lange auf Sonne gewartet, als ich schließlich von dann zog, zog sie auf!
Punta Arenas