6. Tag, 23.11.17

Gefahren von La Plata bis nicht ganz Magdalena. Ich fragte mich durch, bei eine Polizeistation bekam ich einen Hinweis auf einen Platz. Kaum hatte ich die Richtung eingeschlagen, stoppte mich ein Motorradfahrer. Ich sollte ihm folgen, das bedeutete, ich war eingeladen. Er ein Sportlehrer und Bademeister am Strand des Rio de la Plata – braunes Süßwasser – zeigte mir mein Unterkunft; das auf Stelzen gebaute Holzhaus wurde mein zu Hause für die Nacht. Seine Ex- Frau und weitere Guards waren auch da. Für eine warme Dusche wurde gesorgt – Wasser aufgewärmt und mir im Eimer gereicht – toll, wie sich die Leute um mich kümmerten. Sie verließen schließlich den Platz und nach Bierkauf kam ich noch ins Gespräch mit dort Ansässigen.  Morgens musste ich allerdings vorsichtig mein Rad und Gepäck über die Treppe herunterlassen, denn das Wasser erreichte schon das Treppenende. Ein tolles Erlebnis!
Vielen Dank!

5.Tag

5. Tag, 22.11.17
Ein aufregender Tag
Bei schönstem Wetter fuhr ich los bis Colonia de Sacramento, dort zunächst zum Hafen um die Zeiten zu erfahren und Ticketkauf. Noch Zeit die Stadt zu durchfahren und argentinische Pesos zu erwerben. Das war gut so! Zurück am Hafen sah das Servicepersonal es nicht gern, dass ich mein Fahrrad in der Wartehall abstellte. Also außerhalb parken und bummeln. So erfragte ich so nach und nach den Ablauf des Eincheckens. Schließlich hatte ich das auch kapiert und konnte als Fahrzeugführer vorzeitig mein Fahrrad auf die Fähre bringen. Um 16 Uhr sollte es losgehen, es wurde 1630 Uhr. Gegen 17:30 Uhr erreichen wir Buenos Aires. Der Zoll wollte erst mal meinen Kaufbeleg des Fahrrads sehen, hatte ich dabei! Und los ging es durch das Verkehrschaos. Im Prinzip befand ich mich auf einer Art Autobahn, der Verkehr rollte an mir vorbei, bei Staus ich an ihm. Irgendwann hielt ein Straßenbaufahrzeug neben mir an und der Fahrer überzeugte mich eine Wegstrecke mitzunehmen. Er gab mir auch eine Streckenbeschreibung mit – auf keinen Fall nach Quilmes – sei zu gefährlich, nicht nur der Verkehr. Ich solle außerhalb eine Unterkunft finden und am nächsten Morgen weiterfahren. Gefunden habe ich nichts, die Polizei gefragt, schließlich einen Mann überzeugt, er wüsste wo er mich hingeleiten könnte. Also mit flottem Tempo, es war schon dunkel geworden, folgte ich ihm lange Zeit, doch dann hatte ich ihn verloren. Ein Pizzaverkäufer gab mir einen Hinweis auf ein Hotel. Schließlich am Hotel angekommen war das Hotel ein Hotel für „Paare“- wohl ein Stundenhotel – nur wnige Stunden wollte ich ja nicht verbringen. Gegenüber befand sich eine Shell-Tankstelle, dort durfte ich die Nacht verbringen, mehr oder weniger sitzend.

4. Tag

4. Tag, 21.11.17
Nach fast 93 Kilometern Wegstrecke entdeckte ich ein „Paraje Mimano“, einen Park mit Pferden, Eseln, Enten und Gänse und eine Vielzahl mir unbekannter Vögel. Abends zuvor hatte es ja noch einen Starkregen gegeben, doch dieser Tag war wunderschön. Ich fragte nach und bekam einen Platz zugewiesen direkt an einem See gelegen. Schulklassen tobten herum, sie hatten dort übernachtet. Auch Essen konnte ich dort. Am nächsten Morgen traf ich noch eine Dame und wir sprachen über die Lebensumstände in Uruguay. Sie muss mit 300 US-Dollar in ihrem Ruhestand auskommen. Sie stammt aus dem gestrigen Ort.

 

3. Tag

Abends wurde vor dem Haus gegrillt.

3.Tag, 20.11.17
Erst gegen 11 Uhr in Montevideo losgekommen bei noch zunächst schönem Wetter. Das sollte sich aber bald ändern. Es goss in Strömen und ich konnte meine Regenausrüstung auf ihre Vollständigkeit hin überprüfen – ich blieb trocken. In Libertad fragte ich nach einer Unterkunft, die Befragten lachten; sie wussten wohl warum. In der Straße mit der Bank wurde ich fündig, ich stand zwar davor, aber keinerlei Hinweise auf ein Hotel waren zu erkennen. Klingeln und eine ältere Dame öffnete. Ich hatte ein Bett gefunden und bin morgens ohne Flöhe wieder von Dannen gezogen.

Montevideo – in Libertad

Die Tour beginnt

Am 18.11. kam ich gegen 9:40 in Montevideo an. Tatsächlich, alle drei Gepäckstücke sind angekommen und es fehlte nichts.
3 Gepäckstücke – Die Kontrolle in Frankfurt mochte mein Werkzeug in meinem Rucksack nicht, so  musste ich ihn für teures Geld auch aufgeben.
„Das weiß man doch“, entfuhr es einem hinter mir stehenden. Ich verhielt mir jeden Kommentar. Was wäre gewesen, wenn mein Werkzeug nicht angekommen wäre? Es hätte die Aufbauarbeiten an meinem Fahrrad zumindest verzögert (keine Pumpe – ist ja auch gefährlich!), kleiner Schraubenschlüssel für die Pedale und Inbusschlüssel für den abgeschraubten Lenker.  Gut, all das kam ja an.
Nach zwei Stunden des Aufbaus konnte es losgehen. Ich fuhr zu einem Zeltplatz, den ich mir zuvor ausdachte, doch den fand ich nicht, einen anderen sehr ruhigen und mit „Netzverbindung“, wie man ja hier sehen kann.  20:30 Umpacken, Lenker nochmals nachschrauben, alles aufbauen etc.  Da ich noch keinerlei Nahrungsmittel eingepackt hatte,  besuchte ich ganz in der Nähe eine Tankstelle mit Service.
Nun wird es hier dunkel ~ 20:30 Uhr – Bilder folgen später.

2. Tag – Fahrt bis in die Hauptstadt Montevideo. Auf einem Platz in der Altstadt, an dem Lourdes mal gewohnt hatte, traf ich zwei junge Leute, dies führten mich, das Fahrrad schiebend,  zu einer billigen Bleibe mit Dusche, Internet und gleich gibt es Asado.  Bis dann!

Mögliche Fahrtstrecke

Planungen sind eine Sache: Bis Rio Gallego bin ich gekommen. In der Stadt leihe ich mir ein Auto aus und fahre – das Fahrrad eingepackt – die geplante Strecke weiter. Werde hier und da Touren unternehmen.

 

Auch diese Strecke werde ich mit dem Auto fahren und an schönen Orten Fahrradtouren unternehmen. Ich werde am 27. 01.2018 den Golf in Puerto Montt abgeben. So bleibt mir viel Zeit auch in Puerto Montt zu verbleiben.

 

Dass ich diese Strecke fahren werde, wir nun wahrscheinlicher. Da ich doch Zeit habe und ja auch noch – mit hoffentlich weniger Wind – den Sommer in Chile genießen möchte. Änderung: 26.12.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mögliche bislang angedachte Streckenführungen!

 

Fahrradreise Uruguay-Argentinien-Chile

ABSICHTEN  und  PLANUNGEN

Am 17. November 2017 werde ich nach Montevideo fliegen und von dort aus gen Süden radeln. Die Strecke soll an der Küste Argentiniens bis nach USHUAIA führen. Sollte ich dort angekommen sein beginnt der zweite Teil meiner Reise.
Ich möchte über PORVENIR nach PUNTA  ARENAS,  PUERTO  NATALES,  TORRES  DEL  PAINE zur CARRETERA  AUSTRAL  gelangen und bis PUERTO MONTT fahren. In PUERTO MONTT lebte und arbeitete ich in den Jahren 1991 und 92. Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden und Bekannten!

Natürlich wird es auf meinem Weg auch Umwege geben, so möchte ich die Tierwelt auf der Peninsula Valdés besuchen oder viel später den Ort Futaleufu aufsuchen.
I
ch plane zwar genaue Fahrtstrecken, aber ich weiß – der Weg ist das Ziel – dass ich ebenso von diesen geplanten Wegen abweichen werde. Gegenwind, Rückenwind und Regen werden meine Planungen schon durcheinander bringen.

Zu meinen Planungen gehört auch dieser Blog – und da ich Blog-Neuling bin – beschäftige ich mich jetzt schon damit.

Eine Fahrradtour vorzubereiten, das Gepäck zusammenzustellen und vieles mehr, darin habe ich schon einige Erfahrungen gesammelt.
Neu ist der zu dieser Reise dazugehörende Flug mit Fahrrad + Gepäck.
Neu sind die Strecken in Südamerika mit dem Fahrrad zu befahren.

Die Spannung und Erwartungen darauf steigen. Das sportliche Training beginnt und das Lesen geeigneter Lektüre.

Ihr könnt / Sie können an dieser Stelle meine Tour verfolgen. Wenn es mir möglich ist und ich über eine Internet Verbindung verfüge werde ich  (hoffentlich regelmäßig)  von meiner Reise und den erhaltenen Eindrücken berichten.
Am 16. März 2018 fliege ich wieder von Santiago nach Hause.

Danke an das Radgeschäft „Radial Ettlingen“, es war mir
eine große Hilfe!

Auf eure / Ihre Kommentare freue ich mich.

Gepaeckliste

 

 

FOLGE   MIR   AUF   STRAVA !