Fahrtag 26

Sonntag, 05.01.2020
Gefahren bin ich – 80 km – bis kurz vor Jaguay (Cañete). Einige Steigungen waren zu bewältigen bei frischem Wind. Gegen Ende bin ich zwei mal abgebogen, um eine Unterkunft zu finden. Im ersten Ort – wenn man das so nennen kann – nichts, im zweiten Ort ein lauter Versammlungsraum, ein weißes Häuschen wo Hostal draufstand aber niemand öffnete, weiterfahren. Ich traf kurz danach auf ein nobles Restaurant umgeben mit Rasen und fragte mal nach, ob ich mich darauf niederlassen könnte. Dies wurde angelehnt.
100 Meter weiter sah ich ein Schild mit Zeltzeichen, Fahrrad-und Motorräder waren abgebildet. Ich klopfte, die Hunde antworteten sofort, es öffnete sich die Türe und eine freundliche Dame bat mich herein mitsamt des Fahrrades. Ich sollte mich erst mal zu Familie setzen. Dusche vorhanden, Sandplatz mit Meeresblick, Abendessen und Bier würde ich auch erhalten. Der Tag war wieder einmal gerettet.
Erst am nächsten Tag sah ich, dass sobald kein Hostal folgen würde.

Unterwegs hielt noch ein Auto mit „Bogota“ auf dem Nummernschild. Wieder wurde ich beschenkt mit Cola und Süßigkeiten. Austausch und Fotos wurden geschossen.

Omar
Nubia
Mutter und Sohn auf Weltreise!

In dem parkähnlichen Gelände war auch ein Kolumbianer mit Motorrad zu Gast. Ich erhielt gegen 20 Uhr – hatte eine riesigen Hunger – das beste Essen in Peru, bestens gewürzt „lomo“ – Lende. Die drei Mahlzeiten bei der Familie in Lima waren natürlich auch super lecker!
Gegen 21:30 Uhr lag ich in meinem Zelt, schlief sofort ein bis… so gegen 2:30 Uhr nachts ich Motorengeräusche hörte und Lichter sah. Ein Bus war eingetroffen und noch zwei Fahrzeuge. Das war´s dann mit dem Schlaf. Die Leute, Kinder und Erwachsene, liefen an meinem Zelt vorbei, leuchteten auch mal das Zelt an und spazierten zum Strand. Mit einigen habe ich später gesprochen, eine kirchliche Reisegruppe, die später frühstückte, ein Herr und sein Sohn stammten aus Cusco.
Ich trank ebenfalls meinen Kaffee, erhielt zwei Brötchen, Marmelade hatte ich selbst dabei.

Badestrände
Aasgeier
Da wäre ich auch gerne reingesprungen.
Mein super Zeltplatz mit hervorragendem Essen.
Mutter – Kolumbianer – Tochter

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