14. Tag

14. Tag, 01.12.17
Von Nechochea, einem wichtigen Hafen für die Ausfuhr von Getreideprodukten nach Energia und schließlich bis ca. 45 km vor Tres Arroyos. Auf der Strecke gab es kaum Versorgungsmöglichkeiten, so kam ich an einen kleinen Ort mit Getreidesilos und fragte dort einen Mann nach Wasser. Eine Flasche trank ich in einem Zug, so wurde diese wieder gefüllt. Er erwähnte, dass wenige Meter weiter sich ein Restaurant befindet. Da fragte ich nach und konnte mich neben das Gebäude platziere. Die Wirtin mit kleiner Tochter war wie so oft sehr freundlich und wir unterhielten uns lange. Auch ein gutes Essen wurde mir serviert.

Ein schöner Platz mit einem guten Restaurant

13. Tag

13. Tag, 30.11.17
gefahren bis Nechochea, zurück an die Abzweigung – 17 km – und nun mit Rückenwind zu einem guten Campingplatz, den ich mit Hilfe des Navis gefunden hatte – Internet ja, reichte aber auch wieder nicht für die Bilder des Blogs. In einem guten Restaurant auf dem Platz gegessen.

12. Tag

12. Tag, 29.11.17
Mar del Plata bis Miramar über die Ruta 11, bin viel zu spät weggefahren, da ich noch versuchte an meinem Blog zu arbeiten, doch wie so oft, das Internet funktionierte nicht besonders.

11. Tag

11. Tag 28.11.17
Villa Gesell bis Mar del Plata mit einem Ausflug nach Mar Chiquita, dort suchte ich zunächst einen Zeltplatz, merkte dann aber, dass Mar del Plate nicht mehr weit war. Auf der Fahrt hatte ich wieder mal eine Reparatur. Der hintere Reifen lies Luft, ich flickte den Schlauch, konnte aber ihn nicht aufpumpen, das Ventil war kaputt. Also neuer Schlauch.

10. Tag

10.Tag, 27.11.17
Gegenwind, Windböen ließen mich – heute – nicht weit kommen. So sitze ich nun in Villa Gesell, konnte den Computer mit Strom versorgen und an diesem Blog arbeiten.
Kalter Wind – habe alle Jacken an und friere – muss essen!

9. Tag

9. Tag, 26.11.2017
Fahrt bis Pinamar über die 56, eine Rennstrecke. Am Wegesrand viele unterschiedliche Vögel, jede Menge Störche und immer wieder tote Schlangen – Sumpfgebiet. Über weite Strecken keinerlei Versorgungsmöglichkeiten, Tankstellen sind für mich für Versorgung gut und es gibt stets Internet.
Dort fand ich mal wieder einen Zeltplatz vor. Abends lud mich eine junges argentinisches Paar ein – Bier!

 

Diese beiden tranken keinen Mate-Tee, sondern Bier und luden mich dazu ein! Vielen Dank!

8. Tag

8.Tag, 25.11.17
Die Kreuzung der Ruta 11 mit 63 wurde mein Übernachtungsplatz. Es war die Polizeistation, nicht in der Station sondern neben ihr durfte ich mein Zelt aufschlagen. Dort gab es Wasser. Zuvor hatte ich unterwegs eine Radreparatur. Schleifgeräusche machten sich bemerkbar, der Tritt wurde anstrengender. Ich hatte schon die größten Bedenken. Nicht aber das Schaltgetriebe war die Ursache sondern eine Schraube, die sich am Hinterrad gelöst hatte – Spitzenklasse, wie kann so etwas passieren. Gute, dass ich eine Kombizange habe. Diesen Abend beschloss ich ohne Bier und frierend schon um 19:00 Uhr.

 

7. Tag

7. Tag, 24.11.17
An diesem Tag fuhr ich bis Veronica, südlich von La Plata gelegen. An einer Tankstelle halfen mir zwei nette Bedienstete meine argentinische SIM-Karte einzurichten. Dies klappte zunächst, doch letztlich wird die nicht argentinische Identität nicht akzeptiert – dies hatte ich später erfahren; so bin ich stets auf W-Lan angewiesen. An einer Pizzeria fragte ich mal wieder nach einem Standplatz und ich konnte den Besitzer auch davon überzeugen. Abend gab´s natürlich Pizza und zwei große Bier – es gibt nur große – 1 Liter Flaschen, ich musste mich daran gewöhnen.

 

6. Tag, 23.11.17

Gefahren von La Plata bis nicht ganz Magdalena. Ich fragte mich durch, bei eine Polizeistation bekam ich einen Hinweis auf einen Platz. Kaum hatte ich die Richtung eingeschlagen, stoppte mich ein Motorradfahrer. Ich sollte ihm folgen, das bedeutete, ich war eingeladen. Er ein Sportlehrer und Bademeister am Strand des Rio de la Plata – braunes Süßwasser – zeigte mir mein Unterkunft; das auf Stelzen gebaute Holzhaus wurde mein zu Hause für die Nacht. Seine Ex- Frau und weitere Guards waren auch da. Für eine warme Dusche wurde gesorgt – Wasser aufgewärmt und mir im Eimer gereicht – toll, wie sich die Leute um mich kümmerten. Sie verließen schließlich den Platz und nach Bierkauf kam ich noch ins Gespräch mit dort Ansässigen.  Morgens musste ich allerdings vorsichtig mein Rad und Gepäck über die Treppe herunterlassen, denn das Wasser erreichte schon das Treppenende. Ein tolles Erlebnis!
Vielen Dank!

5.Tag

5. Tag, 22.11.17
Ein aufregender Tag
Bei schönstem Wetter fuhr ich los bis Colonia de Sacramento, dort zunächst zum Hafen um die Zeiten zu erfahren und Ticketkauf. Noch Zeit die Stadt zu durchfahren und argentinische Pesos zu erwerben. Das war gut so! Zurück am Hafen sah das Servicepersonal es nicht gern, dass ich mein Fahrrad in der Wartehall abstellte. Also außerhalb parken und bummeln. So erfragte ich so nach und nach den Ablauf des Eincheckens. Schließlich hatte ich das auch kapiert und konnte als Fahrzeugführer vorzeitig mein Fahrrad auf die Fähre bringen. Um 16 Uhr sollte es losgehen, es wurde 1630 Uhr. Gegen 17:30 Uhr erreichen wir Buenos Aires. Der Zoll wollte erst mal meinen Kaufbeleg des Fahrrads sehen, hatte ich dabei! Und los ging es durch das Verkehrschaos. Im Prinzip befand ich mich auf einer Art Autobahn, der Verkehr rollte an mir vorbei, bei Staus ich an ihm. Irgendwann hielt ein Straßenbaufahrzeug neben mir an und der Fahrer überzeugte mich eine Wegstrecke mitzunehmen. Er gab mir auch eine Streckenbeschreibung mit – auf keinen Fall nach Quilmes – sei zu gefährlich, nicht nur der Verkehr. Ich solle außerhalb eine Unterkunft finden und am nächsten Morgen weiterfahren. Gefunden habe ich nichts, die Polizei gefragt, schließlich einen Mann überzeugt, er wüsste wo er mich hingeleiten könnte. Also mit flottem Tempo, es war schon dunkel geworden, folgte ich ihm lange Zeit, doch dann hatte ich ihn verloren. Ein Pizzaverkäufer gab mir einen Hinweis auf ein Hotel. Schließlich am Hotel angekommen war das Hotel ein Hotel für „Paare“- wohl ein Stundenhotel – nur wnige Stunden wollte ich ja nicht verbringen. Gegenüber befand sich eine Shell-Tankstelle, dort durfte ich die Nacht verbringen, mehr oder weniger sitzend.